Theologie – Kirche – Gesellschaft

 

„Getröstet ist schon, wer nicht allein unterwegs ist“

Wanderung für Trauernde
Sonntag, 22.10.2017, 10.00 – ca.12.00 Uhr
Horb, Treffpunkt: Markthalle am Flößerwasen,
Sich auf den Weg begeben, sich im Gespräch miteinander austauschen oder schweigend den persönlichen Gedanken folgen, die Natur im Jahreslauf wahrnehmen, den tragenden Boden unter den Füßen erspüren, dazu laden die ehrenamtlichen Trauerbegleiter ein. Die Strecke ist so ausgewählt, dass auch Ungeübte den Weg bewältigen können. Die Teilnahme ist kostenfrei und richtet sich an alle Trauernden, unabhängig ihres Glaubens, ihrer Nationalität und der Zeitdauer des erlitten Verlustes.
Referentinnen: Erika und Ulrike Ade, Trauerbegleiterinnen

„Dann holen wir halt eine Polin…“

Perspektiven für einen würdigen Umgang mit osteuropäischen Pflegekräften
Dienstag, 24.10.2017, 19.30 – 21.30 Uhr
Horb, Südring 11, Kath. Gemeindezentrum Hohenberg
Viele pflegebedürftige ältere Menschen möchten lieber zu Hause in vertrauter Umgebung leben als in einem Heim. Ihre Pflege übernehmen neben den Angehörigen dann häufig meist Frauen aus Mittel- und Osteuropa. Der Großteil von ihnen arbeitet in einer rechtlichen Grauzone bzw. unter teils extrem unfairen Bedingungen. Das hat Auswirkungen sowohl für die Betreuungskraft wie auch die Angehörigen und die Qualität der Pflege/Betreuung.
Was muss sich ändern? Gibt es bereits gute Modelle? Auf was müssen pflegende Angehörige achten, wenn sie die Pflege eines/einer Angehörigen einer ausländischen Pflegekraft übertragen?
Referent: Wolfgang Herrmann, Leiter der Betriebsseelsorge der Diözese Rottenburg-Stuttgart und Mitinitiator des Bündnisses Faire Arbeitsmigration
Veranstalter: Spitalstiftung Horb, Sozialstation Horb, Pflegestützpunkte im Landkreis und keb FDS

„Drei von Sinnen“

Film – Unterwegs auf den Jakobsweg unter besonderen Voraussetzungen
Am 27.10.2017 Filmgespräch mit zwei der Filmemacher und Darsteller
freitags, 27.10. – 01.11.2017
jeweils 20.00 Uhr, 3 Termine
Freudenstadt, Lauterbadstr. 5, Kurhaus, Subiaco Kino
Drei Wochen, drei Freunde, drei Sinne – und eine ziemlich abenteuerliche Reiseidee. Bart, David und Jakob wollen gemeinsam die französische Atlantikküste erreichen und dabei abwechselnd auf das Sprechen, Hören und auf das Sehen verzichten. Nach jeder Woche werden die Rollen getauscht. Schon bald merken die drei jungen Männer, dass das mehr ist als nur ein verrücktes Experiment. Niemand kann ohne den anderen, jeder braucht Hilfe und muss zugleich helfen. So wird aus den anfangs noch lustigen kleinen Missverständnissen im verregneten Schwarzwald schnell eine handfeste Krise, die sie nicht einfach ignorieren, aber auch nicht wirklich austragen können: Mit dem Sehen, dem Hören und dem Sprechen sind die drei Freunde ihrer wichtigsten Mittel zur Verständigung beraubt. Wie aneinander gekettet reisen sie vorwärts, auf ganz neue Weise mit sich selbst konfrontiert. Sie treffen auf ihrem Weg zum Meer ganz unterschiedliche Menschen und erleben urkomische Situationen. Doch damit aus dem Experiment eine wirkliche Sinneserfahrung werden kann, muss sich etwas ändern. „Ein Selbsterfahrungstrip, der die Freundschaft auf die Probe stellt.“ ZEIT ONLINE " Ein Film, der unbedingt das Prädikat „sehenswert“ verdient.
Beitrag: 5,– € / 7,– €
Veranstalter: keb FDS, VHD FDs; Jakobusfreunde in Dekanat, Hospizgruppen im Kreis und der Behindertenbeauftrage im Landkreis FDS
Der Film wird auch am 30.10.2017 und am 1.11.2017 gezeigt.

Martin von Tours trifft Martin Luther

Montag, 13.11.2017, 19.30 Uhr
Horb-Talheim, Keplerstr. 1, Kath. Gemeindehaus St. Martinus
Martin von Tours, der Mantelteiler und Martin Luther, der eine Reform der Kirche wollte, die zu ihrer Teilung führte – tausend Jahre trennen sie und doch gibt es Verbindungslinien. Die Barmherzigkeit, die Martin von Tours gelebt hat und die Erkenntnis des „sola gratia“ von Martin Luther, als Antwort auf die bedrückende Frage nach einem gnädigen Gott waren und sind auch heute noch eine Botschaft gegen bedrückende Gottesbilder, gegen den eine Rechtfertigung vor Gott durch eigene Verdienste, gegen eine Daseinsberechtigung durch dauernde Leistung und Selbstoptimierung. Martin von Tours und Martin Luther stehen für die Botschaft von einem Gott der Gnade und des Erbarmens und der Solidarität mit den Menschen.
Referentin: Margret Schäfer-Krebs, Diplomtheologin
Beitrag: 5,– €
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Talheim

Zur Ruhe kommen, zur Mitte finden

Anleitung zur Meditation
Dienstag, 14.11.2017, 19.00 – 20.00 Uhr
Horb-Bittelbronn, Kath. Kirche
Im Getrieben-Sein des Alltags geht die eigene Mitte und die Offenheit, sich von Gott erfüllen zu lassen, oft unter. Es bleibt die Sehnsucht. An diesem und möglichen weiteren Abenden wir eine Haltung eingeübt, die Stille, Tiefe und sich ergreifen lassen ermöglicht.
Referentin: Andrea Höschle, Gemeindereferentin
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Bittelbronn

Unsere Erde ist zu retten

Haltungen, die wir jetzt brauchen
Donnerstag, 16.11.2017, 20.00 Uhr
Horb, Marktplatz 28, Kloster
Kaum einer denkt Politisches und Spirituelles so eng zusammen wie Friedrich Schorlemmer :
Wer sich sorgt, sollte das Loben nicht lassen; wer das Leben preist, nicht vergessen, wie gefährdet es ist. Liebe zum Leben und Sorge um die Erde, Lob der Schönheit und Kampf gegen die Zerstörung der Schöpfung – für Schorlemmer zwei Seiten derselben Medaille. Sein Buch Unsere Erde ist zu retten. Haltungen, die wir jetzt brauchen ist ein moderner Sonnengesang, aber auch eine ökumenische Antwort auf „Laudato Si“ von Papst Franziskus, eine ganz konkrete Ethik: Ehrfurcht vor dem Leben, Staunen und Dankbarkeit, vorausschauendes Handeln, Barmherzigkeit und Einsatz für den Frieden. Friedrich Schorlemmer ist überzeugt: „Wir sollten die dogmatischen Streitigkeiten hinter uns lassen und uns unserer Verantwortung gemeinsam stellen, dieser wunderbaren Schöpfung ein guter Bundesgenosse zu sein.“
Referent: Friedrich Schorlemmer, ev. Theologe, Bürgerrechtler
Beitrag: 8,– €
Veranstalter: Projekt Zukunft, Kreisvolkshochschule FDS und keb FDS

„Arm oder reich im Alter – soziale Ungleichheit und Altersarmut“

Festvortrag: 40 Jahre Sozialstation Horb
Donnerstag, 23.11.2017, 14.00 UhrGottesdienst, 15.00 UhrVortrag Uhr
Horb, Südring 11, Kath. Gemeindezentrum
Tafelläden haben Hochkonjunktur. In den Wintermonaten werden mancherorts Hungerküchen angeworfen und „Vesperkirchen“ geöffnet. Selbst Arbeit schützt nicht mehr vor Armut. Inzwischen sind 16 % der Bevölkerung von Armut bedroht oder betroffen. Darüber hinaus rollt eine riesige Welle von Altersarmut auf uns zu. Und dies in einem der reichsten Länder der Welt! Was ist hier schief gelaufen?
Pfarrer Paul Schobel, seit über 40 Jahren Betriebsseelsorger in der Diözese Rottenburg-Stuttgart, will den Ursachen zunehmender Armut auf die Spur kommen. Er wird die fatalen Auswirkungen der Armut auf Mensch und Gesellschaft beleuchten und Handlungsschritte entwickeln, wie wir persönlich und vor allem politisch gegensteuern können. Denn eine gespaltene Gesellschaft bedroht den sozialen Frieden im Land.
Referent: Paul Schobel, ehem. Leiter der Betriebsseelsorge in der Diözese Rottenburg-Stuttgart
Veranstalter: Kath. Spitalstiftung Horb

Trauer macht lebendig

Donnerstag, 23.11.2017, 20.00 Uhr
Alpirsbach, Klosterplatz 2, Gemeinderaum Benedetto
Trauer ist so unterschiedlich und individuell wie das Leben selber. Nicht nur ein Verlust durch Tod, auch Trennung oder Abschied an Lebensübergängen müssen betrauert werden. Trauer ist ein starkes Gefühl des Menschen, durch das wir zur Lebendigkeit finden. Wie wir gut mit Trauer im Alltag umgehen können ist Thema des Abends.
Referentin: Sabine Bauendahl-Göpfert, Koordinatorin Hospizdienst Horb
Veranstalter: Benedetto-Treff Alprisbach

Biblische Erzählfiguren nach Doris Egli

Freitag, 24.11. 2017, 16.00 – 20.30 Uhr und Samstag, 25.11.2017, 09.00- 16.30 Uhr, 2 Termine
Horb-Talheim, Keplerstr. 1, Kath. Gemeindehaus St. Martinus
Egli-Figuren sind biblische Erzählfiguren, die es ermöglichen Geschichten aus der Bibel nicht nur verbal, sondern auch bildhaft und begreifbar zu erzählen. Ursprünglich waren es Krippenfiguren, die besonders in der Schweiz Verwendung fanden. Sie werden aus biegsamem Grundmaterial gefertigt. So kann man den Figuren unterschiedliche Körperhaltungen geben und Bewegungen andeuten.
Gefühle wie Freude, Angst, Hoffnung und Verzweiflung lassen sich durch Haltung und Gestik zum Ausdruck bringen. So erscheinen die Egli-Figuren lebendig. Sie können überall da eingesetzt werden, wo man sich mit dem Wort Gottes beschäftigt, z. B. Kindergottesdienst, Schule und
Jugendarbeit, bis hin zum persönlichen Umgang mit der Bibel. Während des Kurses werden zwei Erwachsenen-Figuren und ein Baby hergestellt, sowie die Handhabung vermittelt.
Referentin: Sylvia Grathwohl
Beitrag: 55,– € zzgl. Materialkosten (Baby 13,– € Erwachsenenfigur 32,. €)
Anmeldung bis 16.11.2017
Bitte Geben Sie bei der Anmeldung an, welche Figuren Sie herstellen möchten.

| Anmeldung zu Biblische Erzählfiguren nach Doris Egli

„Schön bist du, meine Freundin , ja du bist schön… “

Liebeslieder der Bibel
Ökumenische Bibelwoche
Mittwoch, 24.01.2018, 19.30 Uhr
Horb, Weingasse, Evangelisches Gemeindehaus
Das biblische Buch, das Martin Luther „Hohes Lied“ nannte, bezeichnet sich selbst als „Lied der Lieder“ Viele Parallelen mit der Liebeslyrik des Alten Ägypten lassen auf eine Entstehungszeit der Lieder zwischen dem 8. und 6. Jh. v. Chr. schließen. In der alten Welt, in der es die heutige Trennung von religiös und profan noch nicht gab, wurde die Macht der Liebe stets religiös erfahren. Im Vortrag und in der Diskussion treten Bedeutung und Schönheit des Textes hervor, der nicht nur in der christlichen Tradition eine Rolle spielt.
Referent: Dieter Bauer, Theologe, Kath. Bibelwerk Stuttgart
Beitrag: 5,– €
Veranstalter: Kath. KG Horb, Evang. KG Horb und keb FDS

Schöpfung und / oder Urknall?

Dienstag, 27.02.2018, 20.00 Uhr
Bad Rippoldsau-Schapbach, Wolftalstr. 36, Pfarrsaal (Klösterle)
Sind die Jahrmilliarden, die nach wissenschaftlich-kosmologischer Erkenntnis dem Urknall folgten, und die sechs Tage der biblischen Schöpfungsgeschichte deckungsgleich? Statistisch gesehen ist die Entstehung des Lebens aus unbelebter Materie durch zufällig ablaufende chemische Reaktionen, wie die Naturwissenschaften es jahrelang annahmen, unmöglich. Schöpfungsgeschichte und kosmologische Theorie über die Entstehung unseres Universums sind nach jüngsten Erkenntnissen nicht länger unvereinbar, sondern erweisen sich in erstaunlichem Maße als gegenseitige Ergänzung. Eine gewagte These?
Referent: Dr. Werner Dobner, Religionsphilosoph
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Bad Rippoldsau

Soziale Rendite statt schnelle Profite

Frauenfrühstück
Mittwoch, 28.02.2018, 09.00 Uhr
Eutingen-Göttelfingen, Kaiserstr. 16, Kath. Gemeindehaus
Kleinkredite werden vor allem an Frauen vergeben, die damit ein kleines Unternehmen wie eine Garküche oder eine Hühnerzucht starten. Das zusätzliche Einkommen kommt der Ernährung, Gesundheitsversorgung oder Schulbildung ihrer Familien zugute. Diese Art der nachhaltigen Entwicklungsfinanzierung unterstützt Oikocredit seit gut 40 Jahren. Was hinter Oikocredit genau steckt und wie wirtschaftlich benachteiligte Frauen davon profitieren, darum geht es in diesem Vortrag.
Referentin: Andrea Seitz, Bildungsreferentin Oikocredit
Beitrag: 8,– incl. Frühstück
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Göttelfingen

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