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„Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“

St. Martin: Mantelteiler, Kriegsdienstverweigerer, Friedensstifter
Dienstag, 08.11.2022, 19:30 Uhr
Horb-Talheim, Keplerstr. 1, Kath. Gemeindehaus St. Martinus
Das Bild des Heiligen Martinus ist geprägt durch die legendäre Szene, in der der junge Soldat vor dem Stadttor von Amiens seinen Umhang mit einem Bettler teilt. Sie hat ihn zum Heiligen der christlichen Nächstenliebe und zur Ikone eines humanitären Europas gemacht. Sein Mitgefühl, mit dem er dem gefährdeten Mitmenschen begegnete, steht gegen den Versuch, Menschen das Mitgefühl auszureden. Martinus verband damit auch die Überzeugung, dass er sich als Christ nicht an Kriegen beteiligen darf. Er stand damit in der Tradition der frühen Kirche, die der Kirchenvater Origenes so beschrieb: „Wir Christen ziehen das Schwert gegen keine Nation. Wir lernen keine Kriegskunst mehr, denn wir sind Söhne des Friedens geworden durch Christus.“ Die Teilung des Mantels, der Eigentum des Kaisers war, war nicht nur eine karitative Tat, sondern ein Pflichtverstoß, eine Umwidmung eines militärischen Guts für das Überleben. Wie stellen sich die Fragen nach Kriegsdienst und Friedensarbeit in der Gegenwart, in der Demokratie und Frieden durch Krieg in Europa, Hunger, Pandemie und Klimawandel bedroht sind?
Referent: Dr. Joachim Drumm, Ordinariatsrat der Diözese Rottenburg-Stuttgart, Leiter der Hauptabteilung „Kirche und Gesellschaft“ im Bischöflichen Ordinariat
Veranstalter: Kath. Kirchengemeinde Talheim, Kath. Dekanat und keb Kreis FDS

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„Es ist mir nicht erlaubt zu kämpfen“

Datum:
8. November
Zeit:
19:30
Veranstaltungskategorien:
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